Graduierteninstitut NRW stärkt kooperative Promotionen

Pressemitteilung der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen:

Fachhochschulen gründen gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung

Die 16 staatlichen und vier staatlich refinanzierten Fachhochschulen sowie die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW haben am 14.12.15 in der Hochschule für Gesundheit in Bochum mit der Unterzeichnung einer Gründungsvereinbarung den Grundstein für das Graduierteninstitut NRW gelegt.

HSG - Gründung Graduierteninstituts NRW und Landesrektorenkonferenz LRK Bochum

Die Rektorinnen und Rektoren, Präsidentinnen und Präsidenten der Fachhochschulen bei der konstituierenden Trägerversammlung des Graduierteninstituts NRW am 14.12.15 in der Hochschule für Gesundheit in Bochum. (Foto: hsg/Volker Wiciok)

Das Graduierteninstitut NRW als gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen hat den hochschulgesetzlichen Auftrag, kooperative Promotionen an Fachhochschulen und Universitäten nachhaltig zu stärken und auszubauen. Es wird seine Arbeit Anfang 2016 aufnehmen.

Zum Vorsitzenden des Graduierteninstituts NRW wurde der Präsident der Hochschule Bochum, Prof. Dr. Martin Stenrberg, gewählt. Neben ihm gehören der Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Prof. Dr. Hartmut Ihne, und die Prorektorin für Forschung und Weiterbildung der Katholischen Hochschule NRW, Prof.´in Dr. Liane Schirra-Weirich, dem Vorstand des Graduierteninstituts an.

“Mit dem Graduierteninstitut NRW bieten wir strukturierte Promotionsmöglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen aus Fachhochschulen und Universitäten. Zudem leistet das Institut eine wichtige Aufgabe bei der Vernetzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und trägt so zum fachlichen Austausch bei”, erklärt der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen, Prof. Dr. Marcus Baumann. “Wir werden als Vorstand intensiv bei Hochschulleitungen sowie Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen und Universitäten für die kooperative Promotion werben”, erläutert Sternberg. “NRW kann mit dem Graduierteninstitut bundesweit Vorreiter werden, wenn es darum geht, Promotionsmöglichkeiten an Fachhochschulen in Zusamenarbeit mit Universitäten zu schaffen.”

Bochum, 16.12.15